Nachlese

Nachlese zur Sonderausstellung 750 Jahre Hohenleuben - 120 Jahre Marke Zeha

Nachlese zur Sonderausstellung 120 Jahre Marke Zeha

Die Sonderausstellung 120 Jahre Marke Zeha im Rahmen des Jubiläumsjahres 750 Jahre Hohenleuben zeigt sehr anschaulich die Geschichte der Schuhfabrikantenfamilie Carl Häßner und die Entwicklung der Schuhproduktion in Hohenleuben.

   Antje Thiel eröffnet die Sonderausstellung

Der Vorsitzende des Freundeskreises Museum Reichenfels Sebastian Schopplich (li.) ehrte die Ausstellungsmacher Alexander Barré, Brigitte Rau, Barbara Glaser und Antje Thiel

Exponate der Carl Häßner Schuhfabrik aus den 1950er Jahren

Exponate des VEB Spezialsportschuhe Hohenleuben aus den 1970 und 1980er Jahren

Exponate der Fa. Zeha Berlin Schuh Design GmbH & Co. KG von heute

Zwei Jahre beschäftigte sich Antje Thiel, sie selbst ist die Ururenkelin des Firmengründers, mit der Geschichte ihrer Familie und damit auch mit der Schuhproduktion in Weida und später in Hohenleuben. Von 1946 bis 1992 gehörte die Schuhfabrik Carl Häßner und nach der Enteignung der VEB Spezialsportschuhe Hohenleuben zu den wichtigsten Arbeitgebern in Hohenleuben. Als Sportschuhfabrik wurde der Name „Zeha“ in der ganzen DDR bekannt und so manche Sportler errangen Erfolge in den Zeha-Schuhen. Nach der politischen Wende geriet leider die Marke in Vergessenheit, weil man am Markt keine Chance mehr hatte. 2002 erwarb Alexander Barré die Markenrechte und vertreibt seit 2003 sportives Schuhwerk mit dem Charme der Sportschuhe der 1960er Jahre. Er brachte sich sich in die Vorbereitung der Ausstellung ein, vor allem die Schautafeln ließ er herstellen. Auch sonst unterstützt Alexander Barré die Arbeit des Museums Reichenfels.


Fachliches Gespräch zwischen Joachim Thiele (früher Mitarbeiter im VEB Spezialsprtschuhe Hohenleuben), heute ehrenamtlicher Mitarbeiter des Museums, Antje Thiel und Alexander Barré, Geschäftsführer von Zeha Berlin

Die Geschichte der Marke Zeha und der Geschichte der Familie Häßner (Autorin ist Antje Thiel) ist im Jahrbuch Nr. 62 des Museums Reichenfels erschienen.

Ein Besuch der Ausstellung lohnt auf jeden Fall.

Joachim Thiele

4. 11. 2017