in Trägerschaft des Vogtländischen Altertumsforschenden Vereins zu Hohenleuben e.V., gegründet 1825

11. Juni 2020

Reichenfels bei Regen
Reichenfels bei Regen

Ein Regentag in Reichenfels – selbst bei diesem Wetter ist das Gelände rund um die Burg und das Museum ein ganz besonderes – fast mystisch. Kein Wunder also, dass sich um das mittelalterliche Reichenfels so manch eine Sage rankt, wie die vom Bauopfer oder dem Tränenstein …

Und was macht man bei solch einem Wetter? Pläne für´s nächste Jahr schmieden!

Ausstellungspläne, Veranstaltungspläne, museumspädagogische Pläne, Restaurierungspläne ...

Es bleibt spannend im Museum Reichenfels - trotz Corona!

03. Juni 2020

Mineralien und Schmuck aus der Edelsteinschleiferei Quosdorf Hohenleuben
Mineralien und Schmuck aus der Edelsteinschleiferei Quosdorf Hohenleuben

Inventur im Museumsshop

Ob reußische, Orts- oder Kiminalgeschichte, regionale Sagen oder Wanderführer, ob über Reichenfels, Mildenfurth oder das Vogtland – unser Museumsshop hält für jeden Interessierten etwas bereit. Und man erhält natürlich das Jahrbuch des Museums Reichenfels – nicht nur die aktuelle Ausgabe, sondern auch ältere Jahrgänge, sofern noch vorhanden.
Außerdem bieten wir verschiedene Mineralien und Gesteine aus den regionalen Steinbrüchen Loitsch und Dörtendorf, aber auch interessante Stücke aus aller Welt, dazu versteinerte Hölzer und Fossilien. Exklusiv in unserem Museum erhalten Sie individuellen und unikaten Schmuck aus der Edelsteinschleiferei Quosdorf Hohenleuben.
Passend zur aktuellen Sonderausstellung verkaufen wir zur Zeit auch Honig und Bienenwachstücher aus der Landimkerei Laura Dunse Wellsdorf.
Da Reichenfels mit Ruine und Museum auch eine Station auf dem „Kulturweg der Vögte“ ist, finden Sie bei uns dazu kostenloses Informationsmaterial, ebenso wie die gesamte Palette an Prospekten und Wanderkarten des Tourismusverbandes Vogtland.

 

29. Mai 2020

Öllämpchen, Zinn, 17. Jahrhundert
Öllämpchen, Zinn, 17. Jahrhundert

Ich liebe sie, die Geschichten hinter den Exponaten ...

 

Tatort Eger, Pachelbelhaus, 25. Februar 1634

Auf Befehl des Kaisers wird Albrecht von Wallenstein, der große Feldherr des Dreißigjährigen Krieges, bei einem Aufenthalt in der Stadt ermordet.

Einziger Zeuge: Ein kleines unscheinbares Öllämpchen aus Zinn, das auf dem Nachttisch in Wallensteins Zimmer im Haus des Bürgermeisters Alexander Pachelbel steht.

Schade, dass sie nicht sprechen kann! Nur anschauen kann man sie und sich selber seine Gedanken machen ...

Wo? Na bei uns im Museum Reichenfels. Sie gehört zu unserer Raritätensammlung und war 1884 ein Geschenk des Herrn von Gehrhardt aus Gera an den Vogtländischen Altertumsforschenden Verein zu Hohenleuben. Der Schenkungsnachweis mit Angabe der Vorbesitzer befindet sich im Archiv des VAVH.

Übrigens: Im Pachelbelhaus in Eger/Cheb befindet sich heute das Bezirksmuseum. Dort steht eine Kopie der Lampe und es wird auf unser Museum verwiesen.

20. Mai 2020

Arbeitseinsatz im Lapidarium
Arbeitseinsatz im Lapidarium

Heute war der längst fällige Arbeitseinsatz im Lapidarium angesagt:

Unkraut und Laub entfernen, Splitt auffüllen.

Das Wetter hat gepasst - wir haben es geschafft. Mit der tatkräftigen Unterstützung von Frau Hirsch - Mitglied im Freundeskreis und im Museum für die Sauberkeit zuständig (was jetzt heißt: desinfizieren, desinfizieren und nochmals desinfizieren!) sieht das Lapidairum wieder tip top aus.

19. Mai 2020

Bienchen, Bienchen summ summ summ ...
Bienchen, Bienchen summ summ summ ...

Juhu!!

Die ersten von Kindern gemalten Bienen haben uns erreicht!

Welch eine Freude! Das habt ihr toll gemacht, Kinder!

Weiter so, wir warten auf noch mehr Bienen ...

Und wir packen schon mal die ersten Pakete ...

13. Mai 2020

Neue Tafel für Gedenkstein Erich Weinert
Neue Tafel für Gedenkstein Erich Weinert

Vielleicht hat es schon jemand bemerkt?

Der große Gedenkstein für Erich Weinert - ein Pyramidenstumpf aus Karbonatgestein - der auf dem Burghof Reichenfels nahe der Gaststätte am Weg zum Museum stand, ist seit Kurzem ins Lapidarium des Museums umgezogen. Heute hat er noch eine Tafel mit Beschriftung erhalten. Erich Weinert (1890 – 1953) war ein bedeutender Satiriker und Lyriker in der Weimarer Republik, Antifaschist und Gründungsmitglied der Akademie der Künste der DDR. Sein Name wurde am 26.04.1954 dem Spezialkinderheim Hohenleuben, welches aus dem ehemaligen reußischen Rettungshaus Heinrichstift hervorging, aus Anlass des 100. Jahrestages der Grundsteinlegung verliehen. Das Spezialkinderheim mit angeschlossener Schule bestand von 1954 bis 1992. Am 07.04.1992 übernahm das Christliche Jugenddorf Deutschland (CJD) die Einrichtung, die heute wieder den Namen Heinrichstift Hohenleuben trägt.

 Zu verdanken hat der Gedenkstein den Umzug ins Lapidarium Herrn Franz Kunert aus Hohenleuben, langjährigem Lehrer, Erzieher und Leiter des Kinderheimes. Er stiftete auch die neue Tafel, die hier gerade von der Werbeagentur Werbung Zeulenroda, Frau Ebner, angebracht wird.