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Die Winselmutter von Oliver Bartsch

03. 11. 2020

„Die Winselmutter“ nannte der junge Hobby-Maler Oliver Bartsch aus Mehla sein großformatiges Bild – angelehnt an die bekannte Greizer Sagengestalt. Halb Ziege, halb Schaf, mit roten Augen, garstigem Blick und einem Schrei, der durch Mark und Bein ging – so kündigte die Winselmutter einst in Greiz um den Schloßberg herum, in der Marienstraße, der Siebenhitze und der Lehmgrube den Tod an. Ein anderes Bild zeigt den Teufel auf der Teufelskanzel zwischen Hohenleuben und Loitsch. Unter ihm galoppiert der Reiter ohne Kopf. Viele dieser Sagen wurden von den Mitgliedern des Vogtländischen Altertumsforschenden Vereins zu Hohenleuben das erste Mal aufgeschrieben, gesammelt und publiziert. Das lockte wiederum namhafte Sagenforscher in den Verein nach Hohenleuben, wie die Gebrüder Grimm und Ludwig Bechstein.

Die Bilder von Oliver Bartsch werden 2021 noch einmal im Museum zu sehen sein ...

 

Bild zur Meldung: Die Winselmutter von Oliver Bartsch